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Sterilisation Kaiserslautern (LK) - Standort Landstuhl


Der Ablauf einer Sterilisation des Mannes

Verhütung mit einer Vasektomie

Um eine Sterilisation des Mannes durchzuführen, ist ein operativer Eingriff notwendig. Dieser birgt, wie jeder operative Eingriff, ein gewisses medizinisches Risiko. Es können beispielsweise Komplikationen durch die Narkose auftreten oder es kann postoperativ zu Nachblutungen kommen. Sich dessen bewusst, zählt die Sterilisation des Mannes trotzdem zu den sichersten Verhütungsmitteln. Dies liegt u.a. daran, dass das medizinische Risiko bei der Sterilisation des Mannes auf ein Minimum reduziert werden kann. Gerade im Vergleich zu anderen Operationen wie beispielsweise die Sterilisation der Frau, ist die Vasektomie, also die Sterilisation des Mannes ein äußerst risikoarmer Eingriff.

Daneben gibt es einige weitere Gründe, weswegen die Vasektomie für Männer eine gute Wahl ist, wenn sie ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben: die Verhütungsmethode ist dauerhaft, auf lange Sicht kostengünstig und zuverlässig sicher. Dauerhaft ist sie, weil sie in aller Regel nur einmal durchgeführt werden muss, um schließlich ein ganzes Leben lang zu wirken. Sie gilt als kostengünstig, weil nur einmalig Kosten anfallen – im Gegensatz z.B. zur Antibabypille. Schließlich wird sie als eine der sichersten Verhütungsmethoden bezeichnet, denn sie weist einen Pearl-Index von 0,1 auf. Das Risiko ein Kind zu zeugen, ist nach einer Vasektomie verschwindend gering.

Gerade die unbegrenzte Dauerhaftigkeit macht eine sorgfältige Entscheidungsfindung unerlässlich. Eine Vasektomie sollte also niemals spontan entschieden werden. Hierbei hilft der Urologe. Männer und Paare, die sich ernsthaft für eine Sterilisation des Mannes interessieren, werden vom urologischen Facharzt zunächst zu einem persönlichen Beratungsgespräch eingeladen. Dabei wird herausgearbeitet, ob sich die Vasektomie für den jeweiligen Patienten eignet. Der Mann bzw. das Paar kann sich zu allen Fragen aufklären lassen, sodass die Entscheidung anschließend vernünftig getroffen werden kann. Nach einem solchen Gespräch wird dem Patienten nochmals eine Bedenkzeit eingeräumt und erst danach wird entsprechend der Entscheidung ein Termin für den Eingriff vereinbart.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten die Vasektomie durchzuführen: mit der Ligaturtechnik (klassische Vasektomie) oder mit der Non-Skalpell-Vasektomie. Bei der Wahl, welche Methode angewandt wird, geht es in erster Linie um eine Präferenz, denn beide Techniken erzielen gleichwertige Ergebnisse. Ein mancher schätzt den sauberen Schnitt der Ligaturtechnik, ein anderer legt Wert darauf, dass gar kein Skalpell zum Einsatz kommt, wie bei der Non-Skalpell-Vasektomie. Der Urologe am Vasektomie-Expertenstandort Landkreis Kaiserslautern, Dr. med. Matthias Hofmann, bietet beide Vasektomiemethoden an.

Der Eingriff läuft folgendermaßen ab: zunächst wird die Region um den Hodensack betäubt. Die lokale Betäubung reicht völlig aus, sodass der Patient keine Schmerzen während der OP hat. Auf Wunsch kann die Vasektomie aber auch unter Vollnarkose stattfinden. Sobald die Betäubung wirkt, eröffnet der Operateur die Skrotalhaut, je nach Methode entweder mit einem kleinen Skalpellschnitt, oder durch Punktierung und Dehnung der Haut. Durch die Öffnung können nun die beiden Samenleiter jeweils schlaufenartig herausgezogen werden, sodass ein Teilstück von ca. 2-3cm entfernt werden kann. Dadurch sind an jedem Samenleiter zwei offene Enden entstanden. Diese werden durch Verödung verschlossen oder umgeschlagen und abgebunden. Die Enden werden in unterschiedliche Gewebeschichten gelegt, damit sie sich nicht erneut verbinden können. Abschließend wird die Öffnung der Skrotalhaut entweder mit ensprechendem Instrumentarium zugenäht oder mit einem Pflaster verschlossen (Non Skalpell Vasektomie). Der Patient kann die Praxis verlassen, sobald er sich von der Narkose erholt hat.

Nach etwa zwei bis drei Monaten wird mit einer frischen Probe der Samenflüssigkeit des Patienten ein Spermiogramm im Rahmen der Nachuntersuchung angefertigt. Mithilfe des Spermiogramms wird die Samenflüssigkeit auf noch befruchtungsfähige Samenzellen überprüft. Sobald sich keine solche Samenzellen mehr im Ejakulat befinden, ist der Patient steril und kann keine Kinder mehr zeugen.

Infos für interessierte Männer und Paare: das Portal vasektomie-experten.de

Wissenswertes zur Vasektomie


Immer mehr Männer möchten die dauerhafte Verhütungsmethode Vasektomie nutzen und suchen nach zuverlässigen Informationen zum Thema. Das Portal vasektomie-experten.de liefert alles Wissenswerte zur Vasektomie auf eine verständliche und seriöse Art und Weise. Wer sich beispielsweise auf ein Arztgespräch im Zusammenhang mit der Sterilisation vorbereiten möchte, kann sich auf diesen Seiten im Vorfeld ausführlich belesen.

Darüber hinaus können Männer und Paare, die auf der Suche nach einem geeigneten Urologen sind, hier fündig werden. Deutschlandweit werden Facharztpraxen vorgestellt, die sich auf die Vasektomie spezialisiert haben. So soll jeder Patient einen Ansprechpartner in der Nähe finden können.

Vasektomie-Portal: Einige Standorte und Partner

Vasektomie Schwabmünchen: Dr. Ekkehard Reichenbach-Klinke
Vasektomie Berlin: Dr. Woeste und Dr. Köhler
Vasektomie Memmingen: Philipp Künst
Vasektomie Backnang: Dr. Anton Musial

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Autor: Dirk Sadrinna